Dienstag, 11. September 2007

Die ersten Vorlesungen

Erstmal möchte ich euch den Foto Blog meines Zimmernachbarn Jan ans Herz legen, von Ihm stammen auch alle Aufnahmen aus meinen Blog.

Jans Fotoblog

Bis auf ein paar Shoppingtouren von mir, haben wir das Wochenende in unseren Wohnheimzimmer verbracht. Dafür bin ich nun mit dingen ausgestattet die ich in Deutschland schon habe. Wasserkocher, Toaster, Kopfhörer und eine Maus wurden von mir im Kaufrausch am Sonntag zusammengetragen. Unserer Küche geiz ja nicht mit Luxus und ist üppig ausgestattet und zwar mit einem Kühlschrank und einen Spühlbecken. Übrigens eine sehr nette Sache, die Einkaufszentren, die 7 Tage die Woche von morgens bis abends 23 oder sogar 24 Uhr aufhaben.

Montag Mittag hatten wir einen Termin zum Wohnungsbesichtigen. Durch den Preis von gut 500 Euro im Monat hatte ich schon recht hohe Erwartungen an die Wohnung und deren Umfeld, als wir die richtige Straße erreicht hatten, sank schon gleich deutlich meine Euphorie. Die Gegend wirkte schon recht schäbig, das Gebäude der Wohnung stellte sich als ebenfalls runtergekommen raus. Der Vermieter kam in einen großen Volvo an und hat uns durch ein Treppenhaus mit ausgefallener Beleuchtung zur Wohnung geführt.
Diese bestand aus einen größeren Raum mit direkt anliegenden Küchenbereich ohne Ofen und einen durch diesen erreichbaren nebenraum, der als Schlafzimmer für den Vermieter und seiner Freundin gedient hat.
Die Wohnung machte entgegen den durch Haus/Umfeld vermittelten schein einen recht guten Eindruck. Leider war die Wohnung nicht recht WG tauglich da der eine Raum nur durch den anderen der gleichzeitig Küche ist erreichbar ist. Wir wurden auch noch darüber informiert das anders als vorher angekündigt noch weitere monatliche Beiträge von zusammen knapp 100 Euro anfallen.
Alles im allen war die Wohnung ein wenig enttäuschend. Ich hätte sehr gerne ne Wohnung gehabt, wo wir nicht jedesmal zugebrabbelt werden wenn wir ins Wohnheim wollen und nachts wohlmöglich nicht reinkommen, wenn die Frau im Empfang keine Lust hat aufzumachen.

Nach der Besichtigung hatten wir noch ein wenig Zeit und sind wiedermal ein wenig durch Rigas Altstadt geschlendert.Jan hat vorgeschlagen mal ein Lettisches Restaurant aufzusuchen, also flux unsere Reiseführer gezückt und uns einen Tipp rausgesucht. Dieser war ein Restaurant der Lido Gruppe. Hier angekommen erwartete uns ein Restaurant mit Selbstbedienung. Ich hatte nicht viel Apetit, daher habe ich mich an der Salatbar bedient. Jan hatte sich einen Fisch mit angebrateten Kartoffeln geben lassen. Dieses doch recht bescheidene Mahl hat üppige 4 Lats gekostet. Mein Salat war da schon angenehmer im Preis. Wir hatten auch das Glück einen kleinen Kiosk in der nähe des Cuba Cafes zu finden, bei dem es leckeren Cafe und heiße Schokolade zu fairen Preisen gibt.

Als der Kaffee bis zum Ende genossen war, ist es auch Zeit gewesen, in dei RTU zu gehen und unsere erste Vorlesung zu besuchen.
Nach ein wenig hin und her mit den besorgen von Unterrichtsmaterial begann auch schon die Vorlesung zur Lettischen Sprache. Lettisch ist eine recht schwere Sprache, wir haben begonnen ein paar Fälle durchzugehen und ich weis nun wie ich mich vorstellen kann.
Mani sauc Eike. Es esmo no vacijas.
Mein name ist Eike. Ich komme aus Deutschland.
Die Grammatik unterscheidet strikt nach maskulin und femininen Formen. Die Endungen der meisten Wörter ändert sich je nach Verwendung, dafür wird genauso geschrieben wie man spricht. Es gibt auch ein paar zusätzliche Buchstabenformen und einige uns bekannte Buchstaben fehlen (q,w,x,y,z) f und h gibt es nur provisorisch.

Unsere zweite Vorlesung wurde von der selben Lehrerin gehalten. Ebenfalls ein Sprachkurs, aber diesmal eine uns besser bekannte Sprache English.

kennt ihr den Film Irreversible ? Mir ist sofort der Film eingefallen als ich den Tunnel gesehen habe. Durch diesen müssen wir täglich mehrmals gehen.




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