Freitag, 7. September 2007

Anreise


Es ging morgens um 10 Uhr mit den Flieger ab Bremen los, nachdem in den letzten tagen kein gutes Wetter in Bremen herschte hätte ich echt nicht gedacht was für ein Wetter hier uns in Riga erwartet. Blauer Himmel, viel Sonne und warm. Und ich mit meiner Winterjacke und Pullover die ich auch Gewichtsgründen angezogen hatte.

Wir durften nur schlappe 15 Kilo Gepäck bei Ryanair mitnehmen und anfangs wog mein Koffer gute 20KG.
Der erste Eindruck war somit bestes Wetter und ein moderner Flughafen, scheint als wäre er gerade aus den Boden gestampft worden.
Ich sollte die wenigen Tage mit Sonne genießen, wird es doch bald bitterlich Kalt und Schnee dominiert das Straßenbild.

Da wir mit ziemlich viel Gepäck behangen waren, wollten wir es erstmal in unserer zugeteielten Unterkunft ablegen. Dies sollte aber nicht soeinfach sein, wie wir feststellen mußten.
Die Empfangsdame konnte kein Wort English nach einiger Zeit wurde ein Student gefunden der dolmetschen konnte und wir stellten fest das wir in ein anderes Haus gehen sollen obwohl die Adresse richtig war.
Dort erwartete und aber das selbe, nur das man uns zu einer leiteren schickte.
Es stellte sich nach langem hin und her raus das vergessen wurde unsere Ankunftszeit mitzuteilen und wir somit kein Zimmer haben.

Wir sollten nun zum International Student Office gehen und dort würde man sich um eine Unterkunft etc kümmern. (Natürlich mußten wir mit den Ganzen Gepäck hin)
Mit den zweiten Studenten der uns übersetzte, hatten wir sehrviel Glück. Er hat uns zum ISO gebracht und uns aufm weg einige Sachen erklärt, sein halbes Jahr in der USA hat sich bezahlt gemacht, er konnte sehr gut English.
Vielen Dank!

Nachdem wir einige Anträge ausgefüllt hatten wurde uns gesagt, das wir wieder zurückdürfen in das Studentenwohnheim wo wir hergekommen sind.

Nun mit einen Schlüssel ausgestattet konnten wir endlich unser quartiert beziehen.
Hier ist alles ziemlich runtergekommen, wir teilen uns mit 2 anderen Doppelzimmern eine Toillette und eine Dusche. Die Küche kann man nicht wirklich Küche nennen, sie besteht aus einem Kühlschrank und einen Waschbecken.

Die Stadt wirkt sehr kontrastreich, auf der einen Seite marode und auf der anderen Seite sehr modern.
Hier scheint alles im Umbruch zu sein und nach und nach modernisiert zu werden.
Ich merke, das ich ein ganz falsches Bild von dieser Stadt hatte.
Statt alles runtergekommen und billig, herscht hier ein ähnliches Preisniveau wie in Deutschland und an den zahlreichen guten Autos kann man sehen das es den Leuten hier nicht schlecht geht.

Bin gespannt wie es hier weitergeht, Montag fangen die Vorlesungen an.
somit beende ich meinen ersten Blogpost und schaue mal ob ich ein paar Bilder von Jan bekomme.

1 Kommentar:

Robina hat gesagt…

Mich würde mal interessieren, ob die deuschen Studenten dort mehr oder weniger unter sich waren und sich auch die meisten untereinander bekannt waren ? Wenn ja.. hätte ich da noch ein paar mehr Fragen... ! Robina