Samstag, 8. September 2007

der zweite und dritte Tag


die beiden Doppelzimmer neben uns werden zum einen von Shawn (Amerikaner) und Caleb (Syrier) sowie den Österreischischen Geschwistern Monika und Sarah bewohnt. Monika wohnt eigentlich im vierten Stock ist aber bei Ihrer Schwester die für eine Woche zu besuch ist, neben uns.

Den Tag begannen wir damit, die nähere Umgebung anzusehen und zu schauen ob es hier eine Mensa auf den Campus Gelände gibt. Mußten aber leider feststellen,das hier nur ne Cafeteria vorhanden ist, die ziemliche teuren aber guten Kaffee hat.
Mit Gebäck vom Rimi Supermarkt um der Ecke gestärkt machten wir uns auf zum International Office um noch einige dinge zu klären. Unter anderen vereinbarten wir, ein Besichtigungstermin für eine Wohnung, am Montag mittag vor den Vorlesungen.
Der Kaffee in der Mensa beim ISO ist wahrscheinlich der schlechteste Kaffee auf der Welt.

Als nächstes stand an, uns mit neuen Geld und einer Handykarte auszustatten.
Unser am Flughafen umgetauschtes Geld ist leider schon am ersten Tag draufgegangen. Wir mußten für unser Zimmer statt 29 Latts, wie die inländischen Studenten, jeder 80 Lats (115 Euro) für unsere Bruchbude zahlen.

Wir sind ziemlich lange rumgeirrt um eine passende Bank und den Handyladen zu finden, was aber nicht schlimm war, da wir die Stadt somit ein wenig kennengelernt haben.
Banken gibt es hier wirklich genug, jede Straße hat 2-3 banken so scheint es.
Handyläden gibt es hier aber quasi keine, nur ein Shop vom größten Handyanbieter so macht es den anschein. Damit weicht das schon von Deutschland ab. Genauso gibt es hier keine Dönerläden oder Imbissbuden
Wir haben nur einen Mc Donalds und eine hier recht verbreite Kette Hesburger erblickt.
Die Handy Prepaidkarte hat uns echt Arm gemacht, sie kostete 1, 40 Euro ;-)
Wobei alles Guthaben ist.
Die Telefonatskosten sind auch supergünstig. SMS weltweit ca 5 cent
Telefonate in Lettland festnetz oder handy ebenfalls ca 5 Cent die minute.
Telefonate nach Deutschland ca 40 Cent.
Im Handyladen wurde die Aussage unserer betreueren aus den ISO bestätigt das die banken für jede kleinigkeit Geld verlangen. Wir mußten das Geld für die Handykarte mit einen Zahlschein bei einer Bank bezahlen die gleich nich ne saftige Gebühr verlangt hat.

Die Stadt war voll mit Limousinen verschiedenster Art, hier fahren mehr Limousinen rum als Ladas etc.
Wir haben sogar unseren ersten Maibach gesehen, was wir in Deutschland noch nicht hatten.

Sehr zahlreich vertreten sind an diesem Wochenende auch die Iren, die man überall lautstark trinken gehört hat. Dies liegt wohl an den für Samstag anstehenden Länderspiel.

Später sind wir nochmal Shoppen gegangen bei unseren lokalen dealer Rimi und haben uns mit Geschirr und Besteck eingedeckt da in unserer Superküche nichtsvorhanden ist.

Wir haben festgestellt das es hier sehr viele Importwaren gibt, die in Deutschland nicht erhältlich sind. Jan meinte die Konservierungstoffe und andere Zutaten sind in Deutschland verboten.
Eine beliebte Spezialität Beef Jerky, dies ist ein Snack aus kleinen getrockneten Fleischstücken.

Am Abend sind wir mit Shawn als Führer (er ist schon seit Januar hier) und den Geschwistern aus Österreich richtung Innenstadt gezogen um bisschen feiern zu gehen.
Bei unseren Fussmarsch haben wir mal wieder festgestellt, das es hier sehr wenige Ampeln gibt, dafür umsomehr Zebrastreifen, bei den die Letten wirklich halten (auch bei großen vielbefahrenen Straßen).

In der Stadt gibt es sehr viele Pubs die alle einen kleine Veranda vor den Laden haben. Wahrscheinlich weil man hier nicht auf der Straßen Alkohol trinken darf und in den Läden nicht geraucht werden darf.
Zigarretten kosten hier übrigens sehr wenig. Eine 20er Schachtel gibt es ab 1 Euro. Zigarettenautomaten sucht man hier vergeblich.
Unser Amerikanische Mitbewohner hat uns berichtet das er vor kurzen von der Polizei beim trinken auf der Straßen erwischt worden ist und nur mit Glück einer Strafe entgehen konnte.

Wir haben uns im Cafe Cuba niedergelassen, ein kleiner gemütlicher Laden mit Live DJ. Wir waren hier ziemlich lange und haben festgestellt das er einige Stück garnicht oft genug spielen konnte, aber insgesamt war es sehr gute Abwechslungsreiche Musik und wir haben viel getanzt.
Die Preise sind hier in Riga auf Westlichen Niveau, ein Bier gibt es hier für ca 2 Lats was knapp 3 Euro sind.
In den Läden gibt es ein sehr internationales Publikum und die jüngeren letten können recht gut English.

Im Morgengrauen ging es dann zusammen mit ein paar dazugestoßenen Bewohnern aus unseren Wohnheim zurück.


Den Samstag haben wir rumgammelnt im Wohnheim verbracht.

Keine Kommentare: